AK Polizei Nordwürttemberg
 



Tauberbischofsheim
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Vorsitzender:

Elmar Hilbert

Dienststelle: Polizeidirektion Tauberbischofsheim, FESt, Referat Technik, Hauptstr. 91,                    97941 Tauberbischofsheim, Tel.: 09341-81-1150, Fax: 09341-81-1159, Email: Elmar.Hilbert@polizei.bwl.de

Privat:                    Am Stadtschreiber 12, 97941 Tauberbischofsheim, Telefon (privat): 09341-5712, 
                               Email (privat): Elmar.Hilbert@t-online.de

stellv. Vorsitzender:

Armin Biedermann

Dienststelle: Polizeihundeführer Polizeidirektion Tauberbischofsheim, Am Eichelberg 1, 97941 Tauberbischofsheim- Distelhausen, Telefon: 09341-60040, Fax: 09341-6004110, Email: Armin.Biedermann@polizei.bwl.de

Privat:                     Telefon: 0171-9562160

Beisitzer:

Markus Glock

Dienststelle: Polizeirevier Bad Mergentheim, Schloß 6, 97980 Bad Mergentheim, Telefon: 07931-54990, Fax: 07931-5499159, Email: Markus.Glock@polizei.bwl.de

Privat:                     Telefon: 09341-897553, Email: MarkusGlock@t-online.de








Aktuelles:

Presseinformation 11.November 2008

 

 

 

AK-Polizei beim
CDU-Stadtverband in Niederstetten



Am Dienstag den 11.11.2008, referierten Herr Polizeioberrat Thomas Lüdecke und
sein Kollege, Herr Polizeihauptkommissar Elmar Hilbert im Gasthaus Krone in
Niederstetten, vor einem kleinen, aber sehr interessierten Publikum über die
"Innere Sicherheit im Zeichen des gesellschaftlichen Wandels" und wie
die Polizei in Baden Württemberg sich darauf vorbereitet.

Nach dem Grußwort durch den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Joachim Döffinger
schilderte Herr Lüdecke, der auch Vorsitzender des CDU Arbeitskreises
Nordwürttemberg der Polizei ist, die Ziele und Aufgaben des Arbeitskreises.

Durch die tägliche Polizeiarbeit an der Basis kennen die Beamten im AK die Nöte
und Probleme der Polizei und können daher die Politik insbesondere zu den
aktuellen Themen Personalstruktur, Dienstrechtsreform und
Führungskräfteentwicklung Ziel- und bedarfsgerecht beraten.

Eindrucksvoll schilderte Herr Lüdecke die Kernfragen, welche die Polizei
beschäftigt und bearbeitet. Hier wurde u.a. festgestellt, was sich wie in den
letzten 20 Jahren bei uns verändert hat. Durch Wanderungen und Migrationen wie
z.B. Spätaussiedlung, Asylgenehmigungen, der Wiedervereinigung usw. aber auch
durch die Arbeitslosigkeit einhergehend mit der Erhöhung der Armut, der
Globalisierung und damit verbundene Notwendigkeit der Mobilität hat sich ein
Wandel der Strukturen ergeben. War Baden Württemberg vor 40 Jahren in erster Linie
noch ländlich geprägt, so hat sich unser Ländle mittlerweile zu einer
Dienstleistungsgesellschaft entwickelt. All dies sowie die Medienlandschaften
veränderten alte Werte und führen auch teilweise zum Verlust von familiären und
sozialen Strukturen.

Nach anschaulich beschriebenen Beispielen und Maßnahmen stellte Herr Hilbert
dem Publikum Zahlen, Daten und Fakten der Polizei in Baden Württemberg und
speziell aus dem Main-Tauber-Kreis dar. So erfuhren die Zuhörer, dass im Kreis
262 Polizeibeamtinnen- und Beamte mit einem durchschnittlichen Alter von 47,8
Jahren ihren Dienst für die Bevölkerung leisten. Bedingt durch den
demographischen Faktor werden in den nächsten 4 vier Jahren 44
Beamtinnen/Beamte im Kreis aus Altersgründen pensioniert. Landesweit werden in
den nächsten 5 Jahren 25% und bis in 8 Jahren 40% pensioniert. So stellt das
Innenministerium seit 2008 bis 2013 entsprechende Mittel für Ausbildung von 800
neuen Polizeibeamten pro Jahr bereit. Da der Kampf um qualifizierte Mitarbeiter
oft durch die Industrie gewonnen wird, hat die Polizei es of schwer an den
"besten Nachwuchs" zu kommen.

Insgesamt lebt es sich im Kreis verhältnismäßig sicher. Im Landkreisvergleich
BW haben wir mit die geringste Anzahl an Straftaten. Im vergangenen Jahr
verzeichnete die Polizei im Kreis 2550 Verkehrsunfälle und 5600 Straftaten.
Davon fanden z.B. 134 in Niederstetten statt.

Begründet wurde die niedrige Kriminalitätshäufigkeitszahl u.a. durch die
niedrige Arbeitslosenquote, aber auch durch noch bestehende feste gesellschaftliche
Strukturen.

Aktiv beugt die Polizei der Kriminalität auch durch Prävention vor. Als
Beispiel hier wurde das Projekt "Kelly-Inseln" vorgestellt. "Ich
helfe Dir" ist das Motto der Kelly-Insel, die als ein Projekt innerhalb
der Kriminalprävention unterschiedliche gesellschaftliche Strukturen zu einem
starken Netzwerk zum Schutz und zum Wohl unserer Kinder zusammen führt (mehr
Informationen erhalten Sie unter www.kelly-insel.de

Folgendes konnte der Zuhörer als Fazit ziehen: Die Polizei gewährleistet noch,
mit hohem persönlichen Einsatz, die "innere Sicherheit". Wird aber
der Beruf des Polizeibeamten nicht insgesamt attraktiver gestaltet, so wird es
zukünftig an notwendiger Personalstärke mangeln, dass wiederum zu einer
Minderung der Einsatzfähigkeit und Aufklärungsquote führen kann und wird.

 



Presseinformation 18.November 2008

 

CDU-Arbeitskreis
Polizei traf sich mit Mitstreitern der Polizeidirektion Mosbach
 

Am 18.11.2008 trafen sich Mitglieder der Polizei-Arbeitskreise aus Tauberbischofsheim und
Mosbach. Das gemeinsame Treffen über die Grenzen der Regierungsbezirke hinaus
diente vor allem dem Zweck sich über die aktuell brennend diskutierten Themen
wie Stellenabbau sowie Dienstrechtsreform auszutauschen. So stellte der
Vorsitzende aus Mosbach, PHK Volker Markert, in seinen Ausführungen deutlich
heraus, dass gerade die kleinen Polizeidirektionen wie Tauberbischofsheim und
Mosbach unter dem Stellenabbau in besonderer Weise zu leiden hätten.
Insbesondere die Beamten im Schichtdienst seien bei steigendem
Durchschnittsalter durch etliche Dienstaushilfen und Sondereinsätze bereits
jetzt an der Grenze des Zumutbaren angelangt. Da sich der CDU-Arbeitskreis
Polizei als eine beratende Einrichtung der Politik versteht, sah Markert das
gemeinsame Treffen als Möglichkeit an, schon aufgrund des gemeinsamen
Wahlbezirks, sich künftig häufiger abzustimmen.

Der Einladung des Vorsitzenden aus Tauberbischofsheim, PHK Elmar Hilpert, waren
außerdem auch der Leiter der Polizeidirektion Tauberbischofsheim KD Wolfgang
Eble, sowie der Leiter des Führungs- und Einsatzstabes POR Thomas Lüdecke
gefolgt. Herr Lüdecke (Bezirksvorsitzender des Arbeitskreises für
Nord-Württemberg) erklärte in seiner Ansprache, dass gerade auch die Politiker
vor Ort über die prekäre Lage der Polizei aufmerksam gemacht werden müssen.
Baden-Württemberg sei im Hinblick auf die Polizeidichte mittlerweile auf Platz
15 im Ländervergleich zurückgefallen. Die Polizei dürfe deshalb nicht weiter
aus der Fläche zurückgezogen werden.

Im Hinblick auf Neueinstellungen bei der Polizei müsse das Berufsbild des
Polizeibeamten insgesamt interessanter gemacht werden. Ein Beruf, der einem
Menschen psychisch wie auch physisch derartig viel abverlangt, erfordere auch
dementsprechende Leistungen des Arbeitgebers.

Im offenen Austausch beider Arbeitskreise wurde auch über die Verlängerung der
Arbeitszeit diskutiert. Dabei war man sich darüber einig, dass man hier nicht
nur nach Laufbahngruppe differenzieren sollte, sondern dass vor allem auch die
Beamten mit jahrelanger Schichtdienstbelastung Berücksichtigung finden müssen.

Im Ergebnis zeigten sich alle Beteiligten sehr zufrieden mit dem ersten
gemeinsamen Treffen. Angedacht ist nun eine gemeinsame öffentliche
Veranstaltung, zu der neben Kreispolitikern auch die Minister Reinhart und Hauk
geladen werden sollen, um Teile der diskutierten Themen besser transferieren zu
können. 

 




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